Änderungen von Dokument Schwachstellen Management
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Zusammenfassung
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- Inhalt
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... ... @@ -98,7 +98,7 @@ 98 98 99 99 == Gewichtung und Schweregrad von Schwachstellen == 100 100 101 -Eine CVE-Schwachstelle (//Common Vulnerabilities and Exposures//) ist eine bekannte Sicherheitslücke innerhalb einer Soft- oder Hardware, die ein Risiko darstellt, dass Angreifer unbefugten Zugriff erlagen und somit Systeme kompromittieren könnten. Jede dieser Sicherheitslücken erhält eine eindeutige CVE ID, die sie weltweit identifizierbar macht. Die Schwachstellen erhalten nach dem internationalen Standard dabei sowohl einen Schweregrad als auch eine numerische Gewichtung, damit ein Benutzer die Gefahr einordnen kann. Im Schwachstellen Management erhalten Sie die notwendigen Informationen dazu in den Widgets sowie in den Reitern //entdeckte Schwachstellen //und //global/lokal ausgeschlossene Schwachstellen//. 101 +Eine CVE-Schwachstelle (//Common Vulnerabilities and Exposures//) ist eine bekannte Sicherheitslücke innerhalb einer Soft- oder Hardware, die ein Risiko darstellt, dass Angreifer unbefugten Zugriff erlangen und somit Systeme kompromittieren könnten. Jede dieser Sicherheitslücken erhält eine eindeutige CVE ID, die sie weltweit identifizierbar macht. Die Schwachstellen erhalten nach dem internationalen Standard dabei sowohl einen Schweregrad als auch eine numerische Gewichtung, damit ein Benutzer die Gefahr einordnen kann. Im Schwachstellen Management erhalten Sie die notwendigen Informationen dazu in den Widgets sowie in den Reitern //entdeckte Schwachstellen //und //global/lokal ausgeschlossene Schwachstellen//. 102 102 103 103 Für ein besseres Verständnis finden Sie nachfolgend eine Tabelle mit den Einträgen, sowie einer Einordnung des Schweregrads und einer Beschreibung. 104 104 ... ... @@ -105,7 +105,7 @@ 105 105 |**(CVSS) Schweregrad**|**CVSS Gewichtung**|**Beschreibung** 106 106 |((( 107 107 [[image:Kritisch.png]] Kritisch / Critical 108 -)))|10,0 – 9,0|Eine Sicherheitslücke mit dem Schweregrad „Kritisch“ erfordert sofortigen Handlungsbedarf, da sie auf ein hohes Risiko möglicher Angreifer hinweist. Diese Art von Schwachstelle kann beispielsweise entkräftigt werden, wenn ein passender Patch eingespielt wird, welche sdie Schwachstelle behebt.108 +)))|10,0 – 9,0|Eine Sicherheitslücke mit dem Schweregrad „Kritisch“ erfordert sofortigen Handlungsbedarf, da sie auf ein hohes Risiko möglicher Angreifer hinweist. Diese Art von Schwachstelle kann beispielsweise entkräftigt werden, wenn ein passender Patch eingespielt wird, welcher die Schwachstelle behebt. 109 109 |((( 110 110 [[image:Hoch.png]] Hoch / High 111 111 )))|8,9 – 7,0|Eine Schwachstelle mit einem Schweregrad „Hoch“ deutet auf eine Sicherheitslücke hin, die schwere Auswirkungen auf ein System haben kann und es Angreifern ermöglicht, unbefugten Zugriff zu sensiblen Systemen zu erhalten. Es kann ggf. zu einem Verlust großer Datenmengen oder zu Systemausfällen kommen. ... ... @@ -133,7 +133,7 @@ 133 133 134 134 = Entdeckte Schwachstellen = 135 135 136 -Im Reiter //Entdeckte Schwachstellen //werden Ihnen alle gefundenen Schwachstellen aufgelistet, die auf mindestens einem Client in Ihrer Umgebung gefunden wurden. Der Arbeitsbereich ist dabei in zwei Bereiche unterteilt: im oberen Bereich finden Sie eine tabellarische Auflistung der Ergebnisse, sowie unten die Detailansicht zu einer ausgewählten Schwachstelle. Über das DropDown-Menü oberhalb des Grids können Sie zusätzlich die Ergebnismenge beeinflussen, indem Sie sich entweder nur die auf den Clients entdeckten Sicherheitslücken anzeigen lassen könnenoder alle veröffentlichten Schwachstellen. Standardmäßig ist erstere Option vorausgewählt.136 +Im Reiter //Entdeckte Schwachstellen //werden Ihnen alle gefundenen Schwachstellen aufgelistet, die auf mindestens einem Client in Ihrer Umgebung gefunden wurden. Der Arbeitsbereich ist dabei in zwei Bereiche unterteilt: im oberen Bereich finden Sie eine tabellarische Auflistung der Ergebnisse, sowie unten die Detailansicht zu einer ausgewählten Schwachstelle. Über das DropDown-Menü oberhalb des Grids können Sie zusätzlich die Ergebnismenge beeinflussen, indem Sie sich entweder nur die auf den Clients entdeckten Sicherheitslücken oder alle veröffentlichten Schwachstellen anzeigen lassen können. Standardmäßig ist erstere Option vorausgewählt. 137 137 138 138 {{aagon.infobox}} 139 139 Sollten Sie die Option Zeige alle Schwachstellen an auswählen, kann das zu sehr langen Ladezeiten führen, da hier eine große Datenmenge geladen werden muss. ... ... @@ -189,11 +189,11 @@ 189 189 {{box}} 190 190 **Globaler oder lokaler Ausschluss – Was ist für mich der richtige Weg?** 191 191 192 -Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Ausschluss-Arten liegt darin, dass der globale Ausschluss für alle bestehenden und zukünftigen Clients gilt und damit die ausgewählte Sicherheitslücke, unabhängig wie viele Clients in Ihrem Netzwerk sind, allgemein und uneingeschränkt für alle ausgeschlossen w erden. Der lokale Ausschluss von Schwachstellen hingegen gilt nur für einen oder die Anzahl der selektierten Clients.192 +Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Ausschluss-Arten liegt darin, dass der globale Ausschluss für alle bestehenden und zukünftigen Clients gilt und damit die ausgewählte Sicherheitslücke, unabhängig wie viele Clients in Ihrem Netzwerk sind, allgemein und uneingeschränkt für alle ausgeschlossen wird. Der lokale Ausschluss von Schwachstellen hingegen gilt nur für einen oder die Anzahl der selektierten Clients. 193 193 194 194 Setzen Sie zum Beispiel gerade erst eine neue Umgebung auf oder sind in Ihrem Netzwerk noch nicht viele Clients aufgeführt und Sie wissen, dass bestimmte Schwachstellen bei Ihnen keine Relevanz finden und diese deshalb auch nicht in die Statistik (siehe Dashboard) fallen sollen, können Sie diese global ausschließen. Das bedeutet, dass auch die Clients, die zu einem späteren Zeitpunkt gescannt werden, ebenfalls nicht diese Schwachstellen „entdecken“ werden. 195 195 196 -Haben Sie beispielsweise aber einen Client, auf dem manche Schwachstellen keine Relevanz haben, weil sie zwar auftreten, aber sie in Ihrer IT-Infrastruktur unterbunden werden (z.B. weil keine Patch sverfügbar sind oder es gibt keinen Fix für das Problem), kann die Schwachstelle lokal für einen einzelnen Client ausgeschlossen werden. Ein möglicher weiterer Grund für einen Ausschluss kann sein, dass es Clients gibt, die z.B. eine Maschine steuern, die eine bestimmte Version einer Software benötigen. Um die Komptabilität zu gewährleisten, darf dieMaschine nicht aktualisiert werden. Sprich: Die Schwachstellen kommen nicht in Frage, da ein solcher Client nicht geupdatet wird und die Schwachstelle nicht behoben werden kann, aufgrund interner Vorgaben/Richtlinien.196 +Haben Sie beispielsweise aber einen Client, auf dem manche Schwachstellen keine Relevanz haben, weil sie zwar auftreten, aber sie in Ihrer IT-Infrastruktur unterbunden werden (z.B. weil keine Patche verfügbar sind oder es gibt keinen Fix für das Problem), kann die Schwachstelle lokal für einen einzelnen Client ausgeschlossen werden. Ein möglicher weiterer Grund für einen Ausschluss kann sein, dass es Clients gibt, die z.B. eine Maschine steuern, die eine bestimmte Version einer Software benötigen. Um die Komptabilität zu gewährleisten, darf die Software nicht aktualisiert werden. Sprich: Die Schwachstellen kommen nicht in Frage, da ein solcher Client nicht geupdatet wird und die Schwachstelle nicht behoben werden kann, aufgrund interner Vorgaben/Richtlinien. 197 197 {{/box}} 198 198 199 199 {{aagon.infobox}} ... ... @@ -225,7 +225,7 @@ 225 225 Durchlaufen Sie den restlichen Wizard und legen Sie ggf. noch weitere Konfigurationen fest. 226 226 227 227 {{box}} 228 -Allgemeine Informationen zu der Abfrage nbasis finden Sie auch im gleichnamigen Kapitel der [[Abfrageverwaltung>>doc:ACMP.69.ACMP-Solutions.Client-Management.Abfrageverwaltung.Abfragen erstellen.Basis der Abfrage.WebHome]].228 +Allgemeine Informationen zu der Abfragebasis finden Sie auch im gleichnamigen Kapitel der [[Abfrageverwaltung>>doc:ACMP.69.ACMP-Solutions.Client-Management.Abfrageverwaltung.Abfragen erstellen.Basis der Abfrage.WebHome]]. 229 229 {{/box}} 230 230 231 231 Wichtige Informationen über entdeckte Schwachstellen eines Clients werden in historischen Daten gespeichert, somit haben Sie die Möglichkeit, die Entwicklung Ihres Schwachstellen Managements nachzuvollziehen oder im Falle eines Audits diese Informationen abzurufen. Sobald eine neue Schwachstelle auf einem Client gefunden wurde, wird ein neuer Datensatz in der Historie erstellt und darunter gelistet. Hierunter fallen z.B. die Informationen, wann das erste Mal der Scanner eine Schwachstelle gefunden hat (Display Field „Erster Fund der Schwachstelle“) und wann er diese das letzte Mal entdeckt hat („Letzter bekannter Fund“). Für die genauere Nachverfolgung werden dabei sowohl das Datum als auch die Zeitangabe gespeichert. ... ... @@ -239,7 +239,7 @@ 239 239 240 240 Beachten Sie, dass sich die Zeitangaben zu diesem Feld immer wieder ändern können, denn jedes Mal, wenn der Scanner den Fund erneut scannt, wird er aktualisiert. Denn sollte ein Client gescannt werden und die Sicherheitslücke wird dann nicht mehr gefunden, gilt die Schwachstelle auf dem Client als geschlossen (siehe auch die Eigenschaft „Geschlossen seit“). 241 241 ))) 242 -|Geschlossen seit|Die Angabe „Geschlossen seit“ bezieht sich darauf, w enn eine Schwachstelle beim erneuten Scan nicht mehr gefunden wurde und damit den Status „Geschlossen“ bekommt. Erhält eine Schwachstelle in dieser Eigenschaft eine Zeitangabe, gilt diese als geschlossen. Sollte die gleiche Schwachstelle zu einem anderen Zeitpunkt nochmal auftreten, wird ein neuer Datensatz erstellt mit einem neuen „erster Fund der Schwachstelle“-Datum. Hierdurch kann eingesehen werden, ob eine Sicherheitslücke mehrfach auftritt.242 +|Geschlossen seit|Die Angabe „Geschlossen seit“ bezieht sich darauf, wann eine Schwachstelle beim erneuten Scan nicht mehr gefunden wurde und damit den Status „Geschlossen“ bekommt. Erhält eine Schwachstelle in dieser Eigenschaft eine Zeitangabe, gilt diese als geschlossen. Sollte die gleiche Schwachstelle zu einem anderen Zeitpunkt nochmal auftreten, wird ein neuer Datensatz erstellt mit einem neuen „erster Fund der Schwachstelle“-Datum. Hierdurch kann eingesehen werden, ob eine Sicherheitslücke mehrfach auftritt. 243 243 |CVE ID|Die CVE ID ist eine global vergebene Kennung einer Sicherheitslücke. Diese setzt sich aus dem Präfix „CVE“, dem Jahr, in dem die Sicherheitslücke entdeckt wurde, sowie der Identifikationsnummer zusammen, die für die sequenzielle Kennung steht (z.B. „CVE-2024-4450“). 244 244 |Schwachstellen Beschreibung|Die Beschreibung fasst allgemeine Informationen zu der Schwachstelle zusammen. 245 245 |Schwachstellen Bezeichnung|Die Bezeichnung gibt die offizielle Nennung der Schwachstelle an. Oftmals sind dort auch die betroffenen Versionen gelistet sowie nochmals die CVE ID.

